DIE TANZGRUPPE

DES GYMNASIUM CAROLINUM


1994 wurde von der damals neuen Lehrerin Frau Wiehn Tanz als differenzierter Sport in den freien Nachmittagsstunden angeboten. Nach zweijährigem, eher lockerem und witzigem Walzer-, Polka- und Rock´n Rollunterricht war genügend Motivation und natürlich auch großer Spaß am Tanzen vorhanden etwas Festeres auf die Beine zu stellen. So machte sich die Gruppe daran einen von Frau Wiehn selbst-choreographierten Tanz einzustudieren, um 1996 am Bezirkswettkampf in Röthenbach  teilzunehmen. Der Tanz auf Vangelis - Conquest of Paradise brachte ihnen dabei den dritten Platz und eine nun gesteigerte Motivation, weiter zu machen.

Der Grundstein der bis heute bestehenden Tanzgruppe, die in die Spalte des künstlerischen Tanzes fällt, war nun gelegt und der Großteil der Mitglieder, bis auf einige Zu- und Abgänge, ist der Gruppe, die mittlerweile keine Neuzugänge mehr aufnimmt, auch bis heute treu geblieben.

1997 nahmen sie zum zweiten Mal am Bezirkswettkampf teil und erreichten diesmal den zweiten Platz. Überglücklich und nicht ohne Stolz durften die damals 21 Mädchen daraufhin zum Landesfinale in Nördlingen fahren, bei dem sie den sechsten von 13 Plätzen errangen.


Durch die enorme Leistungssteigerung ermutigt, machten sie sich im darauffolgenden Schuljahr nun daran, das Ganze etwas professioneller aufzuziehen. Für den neuen Tanz auf Aquarius von dem Musical Hair legten sie sich nun maßgeschneiderte Tanzanzüge zu, die das Gesamtbild noch um einiges verbesserten. Im Bezirkswettkampf erreichten sie in diesem Jahr sogar den glanzvollen ersten Platz und im Landesfinale kletterte die Gruppe auf den zweiten Platz.

Durch diesen Erfolg bestärkt, nahmen sie im nächsten Jahr gleich wieder einen neuen Tanz in Angriff. Aber diesmal hatte sich Frau Wiehn etwas besonderes überlegt. Die erste Hälfte des Tanzes wurde auf Trommelmusik gesteppt und in der zweiten Hälfte, wie auch in den Jahren zuvor, Jazz auf das Lied "I will survive" getanzt. Für den ersten Teil mussten die ungeübten Stepperinnen erst einige Stunden Steppunterricht nehmen, was darauf hinausführte, dass das Einstudieren des Tanzes den zeitlichen Rahmen der eineinhalb Stunden differenzierten Sportes am Nachmittag sprengte. Deshalb mussten sie einen großen Teil ihrer Freizeit opfern und funktionierten so kurzerhand einige Wochenenden zu Probentagen um. Doch diese viele Arbeit blieb nicht unbelohnt: dieGruppe war in diesem Jahr in die oberste Kategorie aufgestiegen und errechnete sich keine Chance als jüngste Gruppe. Doch die Freude war um so größer, als sie dann doch den zweiten Platz, knapp am ersten vorbei, erreichte.


Angespornt durch die Tatsache, dass man in der obersten Kategorie nur mit dem ersten Platz ins Landesfinale aufsteigen kann, nahm die Gruppe nun wiederum einen neuen Tanz in Angriff, diesmal wieder ein reiner Jazztanz. Dieser ging über alle bisherigen Erwartungen und Vorstellungen hinaus. Die letzten drei Monate vor dem Wettkampf hatten die Tänzerinnen kaum noch ein freies Wochenende und auch manch Schultag musste zum Üben herhalten. Doch schließlich erreichten sie mit Abstand den ersten Platz im Bezirksfinale und auf gings zu dem spannenden und harten Landesfinale in Pocking in Niederbayern. Ein harter Wettkampf wartete auf die Tanzgruppe und sie konnte den vierten von acht Plätzen erreichen.

Die Gruppe, die zwölf Mädchen umfasst, ist inzwischen im Ansbacher Raum eine bekannte Tanzgruppe, die gerne zu verschiedensten Veranstaltungen eingeladen wird einen ihrer Tänze aufzuführen. Durch die vielen Jahre harten Trainings kann man sagen, dass die Tanzleistung der zwölf Mädchen schon fast an Perfektion grenzt und es sich wahrlich lohnt eine Tanzaufführung anzusehen!


Die Tänzerinnen (von links oben nach rechts unten):

Annika Schreiber (15), Eleonore Trampisch (17), Stefanie Bell (17), Carolin Buckel (18), Susanne Krönert (18), Barbara Völkert (17), Zena Wiehn, Kathrin Fuchs (17), Lena Kresta (16), Teresa Göppel (17), Svenia Weiß (17), Katharina Brüggen (17), Johanna Werner (16)