P-Seminar „Physik zum Anfassen“
15.03.26 | Zuletzt aktualisiert am 15.03.26 14:15 Uhr
Das P-Seminar „Physik zum Anfassen“ wird von zwölf Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe besucht. Im Rahmen des Seminars entwickeln und erproben die Teilnehmenden Versuche zu den Themen Stromkreis und Magnetismus, die speziell für Kinder der 3. und 4. Klassen konzipiert sind.
Das P-Seminar „Physik zum Anfassen“ wird von zwölf Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe besucht. Im Rahmen des Seminars entwickeln und erproben die Teilnehmenden Versuche zu den Themen Stromkreis und Magnetismus, die speziell für Kinder der 3. und 4. Klassen konzipiert sind. Die Grundschülerinnen und Grundschüler verschiedener Schulen besuchen dazu das Carolinum; darüber hinaus finden einzelne Veranstaltungen auch direkt an Grundschulen sowie an der Förderschule statt.
Ziel des Seminars ist es, physikalische Phänomene altersgerecht, anschaulich und mit hohem Praxisbezug zu vermitteln. Die Kinder werden dabei nicht nur zum Beobachten, sondern vor allem auch zum eigenen Experimentieren angeregt.
Gruppe Stromkreis
Propeller: Die Gruppe „Propeller“ führte mit den Kindern ein Experiment mit Propeller, Schalter, Batterie und Kabeln durch. Durch den Aufbau eines einfachen Stromkreises konnte der Fluss des elektrischen Stroms anschaulich verdeutlicht werden. Als Ergebnis begann der Propeller sich zu drehen.
(Anne Sauer, Maxine Bär)
Schalter selbst bauen: In der Gruppe „Schalter selbst bauen“ konstruierten die Kinder zunächst einfache Stromkreise mit Batterie, Kabeln und Glühlampe. Anschließend wurde gemeinsam der Aufbau und die Funktionsweise eines Schalters erarbeitet sowie überlegt, wo Schalter in unterschiedlichen Formen im Alltag begegnen. Danach bastelten die Kinder aus Pappe, Rundkopfklammern und einer Büroklammer eigene kleine Schalter, die sie in ihre Stromkreise einbauen konnten.
(Alia Trapp, Selina Walz)
Gruppe Magnetismus
Kompasse: In der Gruppe „Kompasse“ wurde ein einfacher Kompass gebaut. Hierzu kam ein Stabmagnet zum Einsatz, der entweder auf Wasser schwamm oder an einem Faden aufgehängt wurde. Der Magnet richtete sich selbstständig am Magnetfeld der Erde aus und zeigte so die Nord-Süd-Richtung an. Auf diese Weise wurde das Grundprinzip eines Kompasses praktisch erfahrbar gemacht.
(Marlen Schreiner, Lilly Schaffland)
Magnete: Die Gruppe „Magnete“ beschäftigte sich mit dem Bau von Magnetautos. Mithilfe eingebauter Magnete wurde gezeigt, dass sich ungleiche Pole anziehen und gleiche Pole abstoßen. So konnten magnetische Kräfte besonders anschaulich demonstriert werden.
(Mailin Haag, Lea Kaiser)
Magnetische Materialien: In der Gruppe „Magnetische Materialien“ untersuchten die Kinder verschiedene Stoffe wie Papier, Holz und Nägel. Mit einem Magneten wurde getestet, welche Materialien angezogen werden und somit magnetische Eigenschaften besitzen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere eisenhaltige Stoffe auf Magnete reagieren.
(Noah Burmann, Lukas Weihmann)
Text und Fotos: Ellen May